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Bahn-Streik: FREIE WÄHLER fordern die Verbeamtung von Lokführer der Fernzüge

Voht: „Das CSU geführte Bundesverkehrsministerium hätte schon 2015 handeln müssen!“

Ganderkesee, 12.08.2021 (BA/gm)
Erneut sind in Deutschland Millionen Menschen von Streik bei der deutschen Bahn betroffen. Die FREIEN WÄHLER erneuern daher ihre Forderung nach einer Verbeamtung der Lokführer im Fernverkehr. Damit ließen sich unnötige Streiks auf dem Rücken der Urlaubsrückkehrer vermeiden.

Gregor Voht, stellvertretender Bundesvorsitzender FREIE WÄHLER, sieht hier ein klares Versäumnis des CSU geführten Bundesverkehrsministeriums: „Vor dem Hintergrund der Zusatzbelastungen durch die aktuelle Corona-Krise und der Ankündigung der Bonuszahlungen an die 3.500 Bahnmanager ist der Streik arbeitsrechtlich mehr als nachvollziehbar. Allerdings hätten wir uns gewünscht, dass dieser absehbare Konflikt nicht auf dem Rücken der Urlaubsrückkehrer ausgetragen wird. Wir brauchen einen zuverlässigen Bahnverkehr in Deutschland. Gesicherte Mobilität kann sich nicht nur aufs Auto beschränken.“ 

Für die Einführung des Deutschlandtakts ab 2023 brauchen wir verlässliche Fernverkehrsverbindungen. Die dafür ohnehin schon dünne Personaldecke bei der Bahn könnte durch die Möglichkeit zur Verbeamtung attraktiver gestaltet werden.

Stephan Wefelscheid, FREIE WÄHLER Bundesjustiziar und verkehrspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, sieht im aktuellen Streik ein klares Versäumnis des CSU geführten Bundesverkehrsministeriums: „Die Verkehrsminister Dobrindt und Scheuer haben es leider versäumt klare Lehren aus den exzessiven Streiks von 2014/2015 zu ziehen. Eine damalige Verbeamtung der Lokführer hätte zu fairen Löhnen, planbaren Lohnsteigerungen und zu einem Streikverbot geführt. Eine zukunftsgerichtete Entwicklung des Schienenverkehrs erfordert eine andere Politik.“

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