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DB fordert von GDL Lösungsbereitschaft

Wiederaufnahme der Verhandlungen noch dieses Wochenende möglich • Personalvorstand Martin Seiler: Zur Sachlichkeit zurückkehren – weiter kommen wir nur am Verhandlungstisch! • Kein Verständnis für weitere Streikdrohungen • Führungskräfte leisten Sparbeitrag

Berlin, 13.08.2021 (BA/gm)
Nach Ende des GDL-Streiks bietet die DB der GDL an, die Verhandlungen sofort wieder aufzunehmen, auch am Wochenende. Gleichzeitig ruft Personalvorstand Martin Seiler dazu auf, zur Sachlichkeit zurückzukehren und die wiederholten Angriffe auf Politik, Medien und DB einzustellen. Seiler erklärte: „Die DB ist davon überzeugt, dass wir am Verhandlungstisch kurzfristig Lösungen finden. Wir sind dazu bereit.“

Eines von mehreren Beispielen: Die GDL fordert 3,2 Prozent. Die DB bietet 3,2 Prozent – Unterschiede gibt es bei der Laufzeit. Der DB-Vorstand: „Um weiterzukommen, müssen sich Tarifparteien zusammensetzen. Genau jetzt ist es an der Zeit, dass die GDL den Mut hat, sich endlich am Verhandlungstisch den Inhalten in der schwersten wirtschaftlichen Krise des Unternehmens zu stellen.“ 

Für neue Streikdrohungen zeigte die DB kein Verständnis: „Unsere Reisenden und den Bahnverkehr in der jetzigen Lage weiter mit Streiks zu bedrohen, bringt inhaltlich kein Stück weiter, ist völlig unnötig und überzogen“, so Seiler.

Die DB betonte abermals, dass der Konzern durch die Corona-Pandemie und die Folgen der Flutkatastrophe hart getroffen sei. In dem Zusammenhang wies der Vorstand erneut darauf hin, dass alle Beteiligten – bis auf die GDL – einen Beitrag geleistet haben. Auch die Führungskräfte hätten entgegen der falschen Behauptungen der GDL deutliche Einbußen hingenommen. So wurde für dieses Jahr eine Nullrunde beschlossen. Für 2020 hatten die Führungskräfte einen erheblichen Gehaltsverlust zu verzeichnen, da die variablen Entgeltbestandteile um die Hälfte gekürzt wurden. Der komplette Vorstand hat überhaupt keine variablen Entgeltbestandteile bekommen. Nun sei auch Bewegung der GDL gefragt, so die DB.

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