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GDL-Streik: Auch am zweiten Streiktag reibungsloser Betriebsstart

Ersatzfahrplan auch heute Nacht wieder gut angelaufen • Im Fernverkehr Angebotsausweitung auf 30 Prozent • Zusätzliche Züge werden fortlaufend in Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator eingepflegt • Kostenlose Streikhotline • Weiterhin umfangreiche Kulanzen

Berlin, 03.09.2021 (BA/gm)
Auch am zweiten Streiktag der GDL ist der Verkehr am heutigen Freitagmorgen planmäßig angelaufen. Für das Wochenende kann das Fahrplanangebot im Fernverkehr von 25 auf 30 Prozent ausgeweitet werden. So werden am Samstag und Sonntag nun auch Fernzüge zwischen Rostock, Berlin und Dresden unterwegs sein. Die zusätzlichen Züge werden fortlaufend in die Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator eingepflegt. Die DB empfiehlt ihren Kunden daher, sich auch kurzfristig noch über das Zugangebot zu informieren.

Im Regional- und S-Bahnverkehr sind rund 40 Prozent der Züge unterwegs. Aufgrund der unterschiedlichen Streikbeteiligung schwankt das Angebot hier jedoch regional. Streikschwerpunkte sind wie in den vergangenen Streikphasen die östlichen Bundesländer und einige Metropolregionen. Hier kann es zu stärkeren Einschränkungen kommen. 

Die Ersatzfahrpläne sind in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator sowie auf bahn.de/aktuell hinterlegt und werden fortlaufend aktualisiert. Zudem stehen rund um die Uhr die Mitarbeitenden der Streikhotline unter 08000 – 996633 bereit, die Reisenden zu ihren Verbindungen und alternativen Reisemöglichkeiten zu beraten.

Nach wie vor müssen Reisende in den kommenden Tagen mit Einschränkungen und vollen Zügen rechnen. Daher empfiehlt die DB ihren Kunden, nach Möglichkeit Reisen weiterhin zu verschieben. Alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs für Strecken, die vom 2. bis einschließlich 7. September 2021 vom GDL-Streik betroffen sind, behalten ihre Gültigkeit. Sie können – bereits seit Montag – bis einschließlich 17. September 2021 flexibel genutzt werden. Bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist die Zugbindung aufgehoben. Für die Weiterfahrt können auch andere Züge genutzt werden, dies gilt auch für Züge des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn). Für ausgefallene Verbindungen gelten die gesetzlichen Fahrgastrechte und der volle Fahrpreis des Tickets wird erstattet. Wenn das Ticket online über das Kundenkonto gebucht wurde, können Kunden dort direkt mit dem digitalen Fahrgastrechte-Tool die Erstattung schnell und mit wenigen Klicks beantragen. Zudem können Fahrkarten über das digitale Kulanzformular auf bahn.de kostenfrei storniert werden.

Für wen ein Umplanen nicht möglich ist, sollte auf jeden Fall einen Sitzplatz reservieren. Die Fahrradmitnahme ist in den verkehrenden Fernverkehrszügen nur möglich, wenn dort bereits ein Stellplatz reserviert ist. Als Service für jene Fernverkehrsreisende mit gebuchtem Stellplatz, deren Zug streikbedingt ausfällt, bietet die DB wieder einen kostenlosen Fahrradversand per DB Gepäckservice.

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