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Hafen Antwerpen und ÖBB intensivieren Partnerschaft

Mehr Güter auf umweltfreundlicher Schiene zwischen Belgien und Österreich

Wien, 18.09.2021 (BA/gm)
Die Terminal Service Austria (TSA) der ÖBB und der Hafen Antwerpen veranstalteten als langjährige Partner am 16.09.2021 in Hohenems eine hochkarätige Kundenveranstaltung, um gemeinsame Strategien für zukünftig noch mehr klimafreundlichen Schienengüterverkehr zwischen den beiden Standorten zu beratschlagen.

Die Terminal Service Austria (TSA) betreibt österreichweit die sieben Terminals der ÖBB Infrastruktur und hat sich als verlässlicher Partner für den leistungsstarken Güterumschlag der verladenden Wirtschaft etabliert. Der Hafen Antwerpen ist nach Rotterdam der zweitgrößte Hafen Europas, im Bereich Stückgut ist er sogar der größte Hafen der Welt. Die Hafenanlagen in Antwerpen sind damit auch das Tor zur globalen „Güterverkehrswelt“ für die gesamte Bodenseeregion. 

„Es ist sehr erfreulich, dass es durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Hafen Antwerpen gelungen ist, mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene zu verladen und damit ein starkes sichtbares Zeichen im europäischen Güterverkehr zu setzen. Zudem bringen die Rundläufe aus Belgien den Terminalstandorten eine weitere wichtige Aufwertung im europäischen Güterverkehrsnetzwerk“, so die Geschäftsbereichsleiterin von Terminal Service Austria Dr. Renate Glisic bei der Veranstaltung.

Trotz Corona: Güterverkehre nach und aus Österreich gestiegen
Steigende Güterströme zeigen, dass diese Anbindung an Europas zweitgrößten Seehafen den Bedarf der verladenden Wirtschaft trifft. Trotz Corona-Pandemie sind beispielsweise die Güterverkehre nach und aus Österreich um insgesamt fünf Prozent gestiegen, Importe um 2,9 Prozent und Exporte sogar um 7,1 Prozent. Das Güterzentrum in Wolfurt dient dabei als Konsolidierungsplattform und Railport für die Warenströme zwischen der Vierländerregion und Antwerpen.

„Das Terminal in Wolfurt wurde erst kürzlich komplett runderneuert und zukunftsgerichtet, unter anderem mit entsprechend leistungsfähigen neuen Kränen ausgebaut. Zudem bieten wir unseren Kunden laufend neue Terminallogistikleistungen, um die derzeitige Dynamik im Güterverkehr zu nützen“, berichtet Robert Steger, Terminal Leiter in Wolfurt.

Starke Partnerschaft im Sinne der Umwelt
Derzeit verkehren 16 Ganzzüge pro Woche von den Terminals in Wolfurt, Wels und Wien-Süd von und zum Hafen Antwerpen. „Mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern funktioniert nur mit starken Partnerschaften. Alleine durch die aktuellen Rundläufe Hafen Antwerpen und Terminal Service Austria schaffen wir hochgerechnet für das Jahr 2021 eine Einsparung von insgesamt rund 14.350 Tonnen CO2eq“, so Glisic.

„Nachfrage nach zusätzlichen Verbindungen ist hoch“
Die Bodenseeregion ist einer der dynamischsten Wirtschaftsräume Europas und auf zuverlässige Lieferketten von und nach Übersee angewiesen. „Intermodale Verkehre mit der Bahn werden als nachhaltige und sichere Transportlösung sehr aktiv von der Logistikbranche der Vierländerregion genutzt. Die Nachfrage nach zusätzlichen Verbindungen ist hoch“, sagt Walter Holzhammer, Repräsentant des Hafens Antwerpen für Österreich und Ungarn.

„Grundlage dafür sind auch unsere leistungsfähigen Partner vor Ort, die die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsnetzwerks stärken – so wie die Terminal Services Austria, die das Terminal in Wolfurt betreibt“, ergänzt Elmar Ockenfels, Repräsentant des Hafens Antwerpen für Deutschland und die Schweiz. „Es ist essenziell, kontinuierlich neue und marktgerechte Transportkonzepte für die letzte Meile zu entwickeln. Dazu bringen wir in regelmäßigen Abständen Akteure aus Hafen und Hinterland zusammen.“

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