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Außerplanmäßige Sperrung zwischen Hamburg Hbf und Dammtor notwendig

Kampfmittelsondierung an den Eisenbahnüberführungen „Ferdinandstor“ und „An der Alster“

Hamburg, 11.11.2021 (BA/gm)
Die Deutsche Bahn investiert in Hamburg weiter in eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur, um künftig noch mehr Menschen und Verkehre auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen. Seit Anfang 2021 laufen die Arbeiten an den Eisenbahnüberführungen „Ferdinandstor“ und „An der Alster“. Beide Bauwerke müssen erneuert werden.

Wie üblich waren und sind im Vorweg auch Kampfmittelsondierungen notwendig. Umfangreiche Bodenunter-suchungen ergaben dabei Auffälligkeiten an verschiedenen Punkten, die zwingend näher untersucht werden müssen, um die weiteren Bauarbeiten durchführen zu können. 

Leider sind die Untersuchungen sehr aufwändig, da Gleise und Weichen herausgetrennt und nach der Untersuchung wieder eingebaut werden müssen. Daher müssen die Gleise zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Hamburg Dammtor von Freitag, 12. November, 20 Uhr bis voraussichtlich Montag, 15. November 2021, 5 Uhr für den Zugverkehr gesperrt werden. Der Bahnhof Dammtor und die Verbindungsbahn können während der Sperrung nicht vom Regional- und Fernverkehr genutzt werden. Viele Züge enden und beginnen am Hamburger Hauptbahnhof.

Auswirkungen auf den Fernverkehr:
Ein Großteil der Fernverkehrshalte in Hamburg-Altona und Hamburg Hbf entfällt.

Züge in/aus Richtung Berlin, die aufgrund der Bauarbeiten an der Schnellfahrstrecke über Stendal und Uelzen umgeleitet werden, starten/enden bereits am Hamburger Hauptbahnhof, teilweise bereits in Hamburg-Harburg. Die Halte in Hamburg-Altona und Hamburg Dammtor entfallen.

Züge in/aus Richtung Hannover/Süddeutschland starten/enden bereits in Hamburg Hbf. Die Halte in Hamburg Dammtor und Hamburg-Altona entfallen. Einige Züge starten/enden zudem bereits in Hamburg-Harburg oder Hannover Hbf. Bei diesen Zügen entfällt somit der Halt in Hamburg Hbf.

Züge in/aus Richtung Ruhrgebiet starten/enden bereits in Hamburg-Harburg. Die Halte in Hamburg Hbf, Hamburg Dammtor und Hamburg-Altona entfallen.

Züge aus/in Süd bzw. Westdeutschland in/aus Richtung Nordsee/Kiel werden über Hamburg-Rothenburgsort umgeleitet und halten nicht in Hamburg Hbf, Hamburg Dammtor und Hamburg-Altona. Ersatzweise halten diese Züge in Hamburg-Harburg.

Züge aus/in Süd bzw. Westdeutschland in/aus Richtung Rostock/Ostsee werden über Hamburg-Rothenburgsort umgeleitet und halten nicht in Hamburg Hbf. Ersatzweise halten diese Züge in Hamburg-Bergedorf.

Die Züge in/aus Richtung Schleswig/Flensburg starten/enden bereits in Hamburg-Altona. Die Halte in Hamburg Hbf und Hamburg Dammtor entfallen.

Auswirkungen auf den Nahverkehr:
DB Regio-/ nordbahn-Züge aus/in Richtung Kiel/Flensburg/Westerland/Wrist/Itzehoe etc. beginnen/enden in Hamburg-Altona.

Die DB Regio-Züge aus/in Richtung Lübeck und Büchen fahren planmäßig bis/von Hamburg Hbf.

Metronom-Züge der Regeltakte aller Linien fahren von/nach Hamburg Hbf, Verstärker fahren nur bis/von Hamburg-Harburg.

Erixx-Züge aus/in Richtung Soltau fahren nur bis/von Buchholz und nicht bis/von Hamburg-Harburg.

Die Züge der Start Unterelbe aus/nach Cuxhaven fahren nur von/bis Hamburg-Harburg.

Der S-Bahnverkehr zwischen Hamburg Hbf und Hamburg Dammtor ist von der Sperrung vorerst nicht betroffen.

Zwischen Harburg, Bergedorf sowie Altona und dem Hauptbahnhof stehen die Züge der S-Bahn Hamburg für die Reisenden zur Verfügung.

Auf den Bahnhöfen Harburg und Altona steht zusätzliches Servicepersonal für die Kunden zur Verfügung. Führungskräfte und Auszubildende sorgen außerdem für Verstärkung.

Im Falle einer notwendigen Evakuierung kann nicht sichergestellt werden, dass alle Hamburger Bahnhöfe angefahren werden können. Daher bittet die DB ihre Reisenden, sich vorab zu informieren.

Die Fahrplanänderungen werden in den elektronischen Fahrplanmedien veröffentlicht. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Zugverbindung zu informieren: Im Internet unter bahn.de, bauinfos.deutschebahn.com/norden, der DB App „Navigator“ oder „Bauarbeiten“, sowie über die Service-Nummer der Bahn 030 2970.

Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffen um Verständnis.

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