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Bahnübergang demontiert

Bundespolizei ermittelt und sucht Zeugen

Werl, 28.11.2021 (BA/gm)
Am vergangenen Freitagmorgen (26. November 201) hat ein Autofahrer die Absperrung am Bahnübergang in Werl-Iwering beseitigt und hat dadurch eine Schnellbremsung ausgelöst.

Um kurz nach neun Uhr hat die Bundespolizei die Mitteilung erhalten, dass es am Bahnübergang zwischen Werl-Iwering und Büderich zu einem Beinahe-Zusammenstoß gekommen ist. Der Bahnübergang ist zurzeit aufgrund von Baumaßnahmen für Verkehrgesperrt. 

Ein unbekannter PKW-Fahrer hatte zuvor die Absperrungen vor dem Bahnübergang beiseite geräumt und ist anschließend auf den Bahnübergang zugefahren um diesen zu überqueren. Der Lokführer eines herannahenden Güterzuges hat zur Verhinderung einer Kollision eine Schnellbremsung durchgeführt. Glücklicherweise ist der Zug wenige Meter vor Erreichen des Bahnübergangs zum Halten gekommen.

Der Lokführer sagte gegenüber den Beamten der Bundespolizei aus, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen silbernen VW Golf VI handelte. Nur durch die Schnellbremsung konnte ein Zusammenstoß verhindert werden. Personen- oder Sachschäden sind dadurch vermieden worden.

Die Bundespolizeiinspektion Münster ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen, welche zu der besagten Zeit einen silbernen VW Golf VI in diesem Bereich gesehen haben. Die Bundespolizei nimmt sachdienliche Hinweise über die kostenfreie Hotline unter 0 800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei:

  • Aufgrund ihres Gewichts haben Züge einen sehr langen Bremsweg und können nicht ausweichen. Eine Bremsung ist oft nicht mehr rechtzeitig möglich!
  • Überqueren Sie den Bahnübergang nur bei geöffneten Schranken und erloschenen Rotlicht!
  • Züge nähern sich fast lautlos. Ein elektrisch betriebener Zug ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

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