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Etablierung nachhaltiger Mobilität im Handwerk

Enge Kooperation zwischen Zukunftsnetz Mobilität NRW, Westdeutschem Handwerkskammertag und Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr wird besiegelt • Land fördert das Netzwerkbüro Betriebliche Mobilität im Handwerk „MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen“

Gelsenkirchen, 06.12.2022 (BA/gm)
Der MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen ist dieses Jahr gestartet. Handwerksbetriebe profitieren von der engen Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und dem Westdeutschen Handwerkskammertag als Träger des „MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen“. Am 5. Dezember 2022 fand die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Ministerium durch Vertreter der drei Partner statt. Das gemeinsame Ziel der Kooperationsvereinbarung ist die Förderung des Betrieblichen Mobilitätsmanagements in Nordrhein-Westfalen. Hierbei soll der Austausch zwischen Kommunalverwaltungen, insbesondere der für Stadt- und Verkehrsplanung zuständigen Ämter sowie der kommunalen Wirtschaftsförderung, den zuständigen Handwerksorganisationen sowie den ortsansässigen Handwerksbetrieben intensiviert werden. 

„Wir begrüßen die Partnerschaft mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und dem MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen, da durch gemeinsame Aktivitäten die nachhaltige betriebliche Mobilität im Handwerk gefördert wird. Die Einbindung der Handwerksbetriebe ist der nächste folgerichtige Schritt, um stadtverträgliche und ressourcenschonende Mobilität in den Kommunen nachhaltig umzusetzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit der Kooperationspartner“, sagte Verkehrsminister Oliver Krischer. Die Träger der Koordinierungsstellen des Zukunftsnetz Mobilität NRW, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), begrüßen die Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag, da über alle Partner die unterschiedlichen Zielgruppen für eine nachhaltige Mobilität gewonnen werden können.

Dr. Norbert Reinkober ist Geschäftsführer des Verkehrsverbund Rhein-Sieg, bei dem auch die Geschäftsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW angesiedelt ist: „Der Schulterschluss zum MobilityHub ist eine sinnvolle Konsequenz aus unserem Ansatz als Mobilitätsverbund, denn Betriebliches Mobilitätsmanagement ist eine wirksame Stellschraube für Klimaschutz und Verkehrsvermeidung gleichermaßen. Nach dem Start unseres landesweiten Wettbewerbs „ways2work“, in dem es um nachhaltige Arbeitswege geht, und der erfolgreichen Weiterführung des regionalen Pendelprojekts „Jobwärts“ in Bonn und Rhein[1]Sieg bündeln wir nun unsere Expertise, um das Handwerk gezielt in die Mobilitätswende mit einzubeziehen.“

Joachim Künzel, Geschäftsführer des NWL, Sitz der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW: „Mobilität wird zunehmend zum ausschlaggebenden Standortfaktor für Betriebe und ihre Belegschaften. Diese zu fördern und sicherzustellen ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir als Partner und Gestalter von Verkehren aktiv vorantreiben. Denn Unternehmen für attraktive, bedarfsgerechte und nachhaltige Mobilitätslösungen zu begeistern, ist eine wertvolle Investition in die Zukunft. Nur, wenn wir attraktive Alternativen zum privaten PKW bieten, erreichen wir unser gestecktes Ziel der Verkehrswende. Mit dem MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen gehen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung.“

Gabriele Matz, Vorstandssprecherin des VRR und Sitz der Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW: „Schon seit etwas mehr als einem Jahr arbeitet das Zukunftsnetz Mobilität NRW eng mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen im Bereich des Betrieblichen Mobilitätsmanagements zusammen. Dieses Netzwerk wird durch die Kooperation mit dem MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen um einen weiteren wichtigen Partner ausgebaut. Wir begrüßen diesen Schritt sehr, weil wir fest daran glauben, durch ein gemeinsames und abgestimmtes Handeln zwischen Kommunen und Unternehmen im Rahmen eines Betrieblichen Mobilitätsmanagements einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leisten zu können.“

Andreas Oehme, Geschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertags, freut sich sehr über die Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW: „Der Bedarf der Handwerksbetriebe nach Information und Beratung rund um das Thema nachhaltige Mobilität steigt und dieser Trend wird sich fortsetzen. Der Schulterschluss zwischen Zukunftsnetz Mobilität NRW und MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen leistet einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung dieser Bedarfe.“

Mit dem MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen werden Handwerksbetriebe unter Einbindung der projektbeteiligten Handwerkskammern dabei unterstützt, nachhaltige betriebliche Mobilität – vom Werkverkehr bis hin zur Mitarbeitermobilität – im eigenen Betrieb zu etablieren. Der Hub versteht sich als Servicepartner der beteiligten Handwerkskammern. Er entwickelt Informations- und Beratungsinstrumente, die zur Stärkung nachhaltiger betrieblicher Mobilität beitragen. Neben dem Aufbau einer Beratungsinfrastruktur plant und organisiert der MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen Webinare, Seminare sowie Workshops für Vertreter der Handwerksorganisationen als Beratende und Multiplikatoren.

Hintergrund Zukunftsnetz Mobilität NRW:
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk für Kreise, Städte und Gemeinden. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen diese Kommunen – vom ChangeManagement in der Verwaltung bis zur Förderung von konkreten Konzepten. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Um den Netzwerkgedanken optimal nutzen zu können, sind die Koordinierungsstellen bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden des Landes wie folgt angesiedelt:

  • Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe (Nahverkehr Westfalen-Lippe)
  • Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)
  • Koordinierungsstelle Rheinland (Verkehrsverbund Rhein-Sieg)

Die Geschäftsstelle für übergeordnete Aufgaben ist ebenfalls angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Netzwerk wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW. Weitere Informationen zum MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen: https://www.mobilityhub-handwerk.de. Weitere Informationen zum Zukunftsnetz NRW finden Sie hier.

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