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München: Zukunftsgerechte Mobilität für das Quartier „Lerchenauer Straße“

München, 17.02.2023 (BA/gm)
Quartiersgaragen, Sharing-Angebote und viel Platz für Fahr- und Lastenräder: Im Neubaugebiet „Lerchenauer Straße“ wird mit einem umfangreichen Konzept die Mobilität zukunftsgerecht geplant. Die Weichen hierfür wurden bereits im Mai 2022 mit dem Billigungsbeschluss des Bebauungsplans gestellt.

Nun hat der Mobilitätsausschuss der Straßenraumaufteilung zugestimmt, die auf der Basis von alternativen und nachhaltigen Mobilitätslösungen entwickelt wurde. Das innovative Verkehrskonzept stellt Bus, Bahn und Tram sowie den Rad- und Fußverkehr in den Mittelpunkt. Dadurch entsteht im neuen Quartier eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Nur 20 Prozent der vom Gebiet ausgehenden Fahrten sollen noch mit dem privaten Auto zurückgelegt werden. Die Emissionen und die Verkehrsbelastungen werden dadurch möglichst gering gehalten. 

Das neue Wohngebiet liegt zwischen Ponkratz-, Lerchen-, Lerchenauer Straße und Drudhardstraße im Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl. In knapp zehn Jahren sollen dort einmal bis zu 4.000 Menschen wohnen und arbeiten. Bereits heute liegt das Gebiet günstig in der Nähe zum nordöstlich gelegenen U- und S-Bahn- und Regionalbahnhalt Feldmoching. Auf allen Hauptachsen sowie entlang der Lerchenauer Straße werden künftig Linienbusse unterwegs sein, alle Bushaltestellen werden barrierefrei gebaut. Auch die Tram Y-Nord, die geplant wird, soll ihre vorläufige Endhaltestelle im neuen Quartier haben.

In allen Straßen soll Tempo 30 gelten. Geh- und Radwege werden breit, komfortabel und barrierefrei geplant, damit vielfältige, bequeme und sichere Wege durch das Quartier geschaffen werden. An der Ostseite der Lerchenauer Straße wird künftig ein breiter Zwei-Richtungs-Radweg und ein ebenso geräumiger Fußweg entlangführen. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden: „An der Lerchenauer Straße schaffen wir eines der attraktivsten Wohnviertel Münchens. Die sehr gute Anbindung an den Nahverkehr ist eine Blaupause für die weitere Stadtentwicklung.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „In Neubaugebieten wie an der Lerchenauer Straße können wir Mobilität zukunftsweisend planen – mit Carsharing-Angeboten, geräumigen Stellflächen und Wegen für Lasten- und Fahrräder, breiten Fußwegen, Gemeinschaftslösungen für Lieferungen und Quartiersgaragen. Diese Infrastruktur schützt die Umwelt und das Klima und schafft ein Viertel, in dem die Bewohner gut und gerne wohnen, arbeiten und leben.“

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