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Wiener Öffi-Stadtrat Hanke: „Wir machen die 20er Jahre zum Öffi-Jahrzehnt!“

Verbesserung für Fahrgäste: Wien baut die Leistungen im städtischen Schienenpersonennah- und -regionalverkehr bis zum Jahr 2033 deutlich stärker aus als bisher geplant

Wien, 04.12.2023 (BA/gm)
Wiens städtischer Zugverkehr erhält einen Boost: Erst kürzlich wurden mit dem Fahrplan 2023/24 umfangreiche Verbesserungen des Verkehrsangebots in der Ostregion verkündet. Jetzt beschließt der Wiener Gemeinderat nach konstruktiven Verhandlungen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Ost-Region und dem Bund eine Verlängerung des Verkehrdienstevertrages mit der ÖBB-Personenverkehr AG um weitere vier Jahre. Kern dieses Verkehrdienstevertrages sind umfangreiche quantitative und qualitative Leistungsausweitungen im Schienenpersonennah- und -regionalverkehr in der Metropolregion Wien, die den Wienerinnen und Wienern zugute kommen werden. „“Mit diesem Schritt treiben wir die Mobilitätswende massiv voran und investieren so gleichzeitig in den Klimaschutz. Zusammen mit diesem erweiterten Angebot und dem konsequenten Ausbau des Wiener U-Bahn- und Straßenbahnnetzes kann man zu Recht sagen: Wir machen die 20er Jahre zum Öffi-Jahrzehnt!“” sagt Wiens Öffi-Stadtrat Peter Hanke. 

Verkehrdiensteverträge (VDV) regeln, welche Leistungen die Eisenbahnverkehrsunternehmen in welcher Quantität und Qualität für die Fahrgäste erbringen müssen. Der bestehende VDV für die Ostregion, der ursprünglich im Jahr 2029 ausgelaufen wäre, wird nun zweigeteilt und hinsichtlich dem für Wien relevanten Verkehrsangebot bis zum Jahr 2033 verlängert.

Die Stadt Wien nimmt nun die Vertragsverlängerung – betitelt als VDV 2024+ – zum Anlass, um die ursprünglich paktierten Fahrplankilometer deutlich zu erhöhen und umfangreiche Zusatzleistungen zu bestellen. Hanke zeigt sich erfreut: „“Der VDV 2024+ ist ein Meilenstein im Ausbau des Öffi-Angebots in der Metropolregion Wien. Wir steigern die jährlichen Fahrplankilometer von 2024 bis 2029 stufenweise um insgesamt mehr als zehn Millionen, von 46 auf 57 Millionen Fahrplankilometer. Das ist ein massives Plus von 24 Prozent!“

„Wiens dichtes und gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz gehörte schon bisher zu den weltweit besten. Diese Vorbildfunktion Wiens wird mit dem VDV 2024+ weiter gestärkt: Wien, Bund und VOR bringen für die Bewohner*innen, Pendler*innen und Gäste der Bundeshauptstadt ein noch umfassenderes und besseres Angebot auf Schiene“”, freut sich Karin Zipperer, Geschäftsführerin des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), über den Gemeinderats-Beschluss.

Das vorgesehene Budgetvolumen ermöglicht eine sukzessive Steigerung der Fahrplankilometer und damit verbundene Leistungsausweitungen bis zum Jahr 2033. Umgerechnet in Euro bedeutet der neue VDV 2024+ eine Öffi-Investition der Stadt Wien alleine in das Angebot des Wiener Schienenpersonennah- und -regionalverkehrs von mehr als einer halbe Millarde Euro für die nächsten 10 Jahre. Neben den Leistungsausweitungen beim Angebot wird unter anderem auch in moderne und barrierefreie Züge und damit in einen noch besseren Fahrkomfort für die Wienerinnen und Wiener investiert.

Vorgesehene Neuerungen: U-Bahn-Intervalle auf Stammstrecke und 15-Min. Takt auf S80
Konkret spiegelt sich die Erhöhung der Fahrplankilometer in mehreren zusätzlichen Leistungen im Wiener Schienenpersonennah- und -regionalverkehr wider, die künftig angeboten werden. So sind bereits ab dem Jahr 2024 beispielsweise weitere Taktverdichtungen auf der Südstrecke bis Liesing und ab dem Jahr 2029 auch ein 15-Minuten-Takt auf der Linie S80 vorgesehen. Stadtrat Hanke abschließend: „“Zusätzlich machen wir auf der Wiener Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf einen U-Bahn-ähnlichen 2,5-Minuten-Takt möglich – eine wesentliche Verbesserung für die Wienerinnen und Wiener, die ab 2028 wirksam werden kann.“

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