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bahnorama – mehr als eine Ausstellung

66 Meter Aussichtsturm mit spannendem Ausblick auf über 50 Hektar Baustelle – 550 Quadratmeter Ausstellung mit virtuellen Präsentationen und interaktiven Infomedien – Ausstellung, Café und Veranstaltungsort in moderner Architektur aus Holz

Große Vorbilder von Baustellen-Infozentren wie die Infobox in Berlin am Potsdamer Platz und das Turmforum in Stuttgart mit Besucherzahlen in Millionenhöhe haben die ÖBB und die Stadt Wien dazu animiert, gemeinsam für das Projekt Hauptbahnhof Wien ein solches Informationszentrum zu errichten.

bahnorama - mehr als eine AusstellungWien, 21.11.2009 (BA)
Das Gesamtprojekt Hauptbahnhof Wien ist die derzeit bedeutendste Infrastrukturmaßnahme für die Stadt und ihre Menschen – und auch in Europa findet das Projekt kaum Seinesgleichen. Zentrumsnah entsteht hier ein neues Stadtviertel, das sich mit seinem Herzstück – dem neuen Durchgangsbahnhof – durch beste Verkehrsanbindungen und hohe Wohn- und Lebensqualität auszeichnet. Ein Projekt von dieser Dimension und Bedeutung braucht ein entsprechendes Informationszentrum, einen Ort an dem sich Neugierige jeden Alters treffen, informieren und austauschen können. „Von Planungsbeginn an haben wir laufend Anrainer, Fahrgäste und Interessierte über das Projekt informiert. Transparenz und Dialog sind uns hier sehr wichtig. Dieses Informationszentrum wird Anlaufstelle für alle Menschen die erleben und erfahren wollen, wie so ein riesiges Bauprojekt entsteht, was alles dahinter steckt und was sie nach der Fertigstellung erwartet“, betont Vorstandssprecher der ÖBB Peter Klugar beim Spatenstich.

Junge Architektenbüros die bereits im Architekturjahr 2005 am Ausstellungsprojekt „Young Viennese Architects – YoVA“ teilnahmen, wurden zu einem Gestaltungswettbewerb für das Informationszentrum eingeladen. Wie schon 2005 zeigte auch dieser Wettbewerb das hohe Qualitätsniveau das die junge Wiener Architektenszene aufweist und welches Potenzial hier besteht. Die vielen innovativen Ideen, die für das Informationszentrum eingebracht wurden, hat der Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht – letztendlich konnte das Team „rahm architekten“ den Wettbewerb für sich entscheiden. „Die Wienerinnen und Wiener und alle BesucherInnen bekommen mit dem bahnorama ein architektonisch ansprechendes Informationszentrum über das Jahrhundertbauwerk Hauptbahnhof und den angrenzenden Stadtteil“, unterstreicht Stadtrat Rudi Schicker und ergänzt: „Der Aussichtsturm verschafft zudem einen hervorragenden Überblick über die 50 Hektar große Baustelle.“

Das Ausstellungszentrum wird aus gutem Grund den Namen bahnorama erhalten. Auf über 550 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden Einblicke in das Baugeschehen, Ausblicke auf die Fertigstellung des Projektes und Rundblicke auf Eisenbahnwesen und das neue Wohnviertel, den Park sowie den Bildungscampus geboten. Ein großes Modell im Maßstab 1:500, virtuelle Präsentationen, Projektionen, grafische Darstellungen und interaktive Angebote werden es möglich machen, den künftigen Wiener Hauptbahnhof zu entdecken und zu erleben. Das barrierefreie Gebäude ist nicht nur als informative Schau für Groß und Klein sondern auch als Treffpunkt und Veranstaltungsort konzipiert. Baustellentourismus erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit – beim Projekt Hauptbahnhof wird sich in den nächsten fünf Jahren vieles bewegen und einiges davon wird ab dem Sommer 2010 im bahnorama zu sehen sein.

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