DB sorgt für Schallschutz in Ludwigshafen und Bobenheim-Roxheim
Erster Spatenstich für den Bau von Schallschutzwänden • Rund acht Millionen Euro werden investiert • Tausend Wohneinheiten entlastet
Frankfurt a. M., 29.07.2010 (BA)
Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn in Ludwigshafen und Bobenheim-Roxheim Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 3.575 Metern. Mit dem symbolischen Ersten Spatenstich feiert die Deutsche Bahn im Beisein von Doris Barnett, Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal, Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, und Udo Wagner, Konzernbevollmächtigter der DB AG für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, den Auftakt der Bauarbeiten.
„Durch den Bau der Schallschutzwände werden die Anwohner von weit mehr als 1.000 Wohneinheiten beidseitig der Bahnstrecke Mainz–Mannheim und der zur BASF führenden Güterverkehrsstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet“, sagt Udo Wagner. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren in hohem Maße von der Wirkung der zwei bis überwiegend drei Meter hohen Wände aus Leichtmetallelementen. Zusätzlich wird bei rund 1.000 Wohneinheiten der Einsatz passiver Schallschutzmaßnahmen überprüft. Hierbei handelt es sich beispielweise um den Einbau von Schallschutzfenstern und von Lüftern.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten muss der größte Teil der Bauarbeiten in allen drei Bauabschnitten vom Gleis aus in den verkehrsärmeren Nachtstunden, auch an den Wochenenden, erfolgen. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis für die optischen und akustischen Warnsignale, die zum Schutz der Bauarbeiter erforderlich sind.
Insgesamt werden für den Schallschutz in Ludwigshafen und Bobenheim-Roxheim rund acht Millionen Euro bereitgestellt.