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Bayerisches Verkehrsministerium führt Arbeitsgespräch zur S7-Verlängerung

Optimierte Entwurfsplanung vorgestellt – Zeil: „Neue Nutzen-Kosten-Untersuchung im Zeitplan“
München, 20.10.2009 (BA)

In einem weiteren Arbeitsgespräch zur S7-Verlängerung nach Geretsried im Bayerischen Verkehrs-ministerium hat die Vorhabensträgerin Deutsche Bahn gestern die optimierte Entwurfsplanung vorgestellt. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil: „Mit modifizierten Lösungen unter anderem für den Bahnhof Wolfratshausen und den Haltepunkt Gelting hoffen wir, dass der zuletzt bei 0,85 liegende Nutzen-Kosten-Indikator auf einen Wert über 1 gesteigert werden kann.“ Ein Indikator größer 1 sei Voraussetzung dafür, dass das Vorhaben aus öffentlichen Mitteln gefördert werden kann.

Teilnehmer des Arbeitsgesprächs waren neben Vertretern des Verkehrsministeriums und der Deutschen Bahn die Städte Geretsried und Wolfratshausen sowie der Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen. Bei allen Beteiligten herrscht Einvernehmen, dass die noch fehlenden Eingangsdaten für die vom Bayerischen Verkehrsministerium im September in Auftrag gegebene neue Nutzen-Kosten-Untersuchung möglichst rasch abgestimmt werden müssen. Dies ist Voraussetzung, damit ein Abschluss der Untersuchung zum nächsten Spitzengespräch am 7. Dezember 2009, zu dem Verkehrsminister Zeil geladen hat, nicht gefährdet wird.

Die Nutzen-Kosten-Untersuchung wird mehrere Varianten des Vorhabens beleuchten. Eine Variante wird mit Beibehaltung des bestehenden Bahnübergangs an der Sauerlacher Straße geprüft, eine andere Variante mit Tieferlegung des S-Bahn-Gleises in Wolfratshausen und eine dritte Variante mit Tieferlegung auch des Industriegleises nach Geretsried-Nord.

Für die Varianten mit Eisenbahntrog in Wolfratshausen stellte Wolfratshausens Bürgermeister Helmut Forster erste Erkenntnisse aus einem Gutachten vor, dass die Städte Wolfratshausen und Geretsried beim Ingenieurbüro Vieregg/Rössler mit dem Ziel in Auftrag gegeben hatten, die Kosten der Troglösung zu verringern. In den nächsten Wochen muss dieses Gutachten deutlich vertieft werden, bevor es der Vorhabensträgerin Deutsche Bahn zu einer Plausibilitätsprüfung übergeben werden kann.

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