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Archiv für die Kategorie „Transrapid“

Transrapid: Betriebsgenehmigung ist bis Ende Dezember 2011 verlängert

Hannover, 04.11.2011 (BA/gm)
Die Genehmigung der Betriebsvorschriften für die Transrapid Versuchsanlage Emsland (TVE) ist am gestrigen Donnerstag bis zum 31.12.2011 verlängert worden. Die Betreibergesellschaft IABG hatte sich zuvor mit dem Bundesverkehrsministerium darauf verständigt, den Versuchsbetrieb auf der TVE bis zum 31.12.2011 fortzuführen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist insbesondere eine Finanzierungsregelung des Betriebs zwischen den Beteiligten gesichert.

Um weiterhin den Versuchsbetrieb und Demonstrationsfahrten zu ermöglichen ist die Genehmigungsverlängerung der Betriebsvorschrift notwendig.

Transrapid: Betriebsgenehmigung wird bis Ende Oktober 2011 verlängert

Hannover, 26.07.2011 (BA/gm)
Die Genehmigung der Betriebsvorschriften für die Transrapid Versuchsanlage Emsland (TVE) ist am gestrigen Montag bis zum 31.10.2011 verlängert worden. Die Betreibergesellschaft IABG hatte sich zuvor mit dem Bundesverkehrsministerium darauf verständigt, den Versuchsbetrieb auf der TVE bis zum 31.10.2011 fortzuführen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist insbesondere eine Finanzierungsregelung des Betriebs zwischen den Beteiligten absehbar.

Um weiterhin den Versuchsbetrieb und Demonstrationsfahrten zu ermöglichen ist die Genehmigungs-verlängerung der Betriebsvorschrift notwendig.

Neue OZ: Kommentar zum Transrapid-Prozess

Täter und Opfer

Osnabrück, 04.03.2011 (BA)
Es ist tragisch: Mehr als 20 Jahre ging alles gut, drehte der Transrapid Runde um Runde auf seiner Teststrecke im Emsland. Doch dann kam jener 22. September 2006, an dem das fast Unglaubliche passierte: Gleich drei Männer, zwei Fahrdienstleiter und der Fahrzeugführer, machten folgenschwere Fehler. Und das auch noch im selben Moment. Hätte nur einer von ihnen besser aufgepasst: 23 Menschen könnten noch leben. So aber führte kollektives Versagen in die Katastrophe. Diesen Beitrag weiterlesen »

Transrapid-Unglück: Fahrdienstleiter zu Freiheitsstrafen verurteilt

Urteil der 10. großen Strafkammer im Transrapidverfahren II

Osnabrück, 03.03.2011 (BA)
Die 10. große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück hat soeben das Urteil im zweiten Transrapidprozess verkündet. Die Kammer hat die beiden Fahrdienstleiter wegen fahrlässiger Tötung in 23 rechtlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung in 11 rechtlich zusammentreffenden Fällen zu Freiheitsstrafen verurteilt. Der erste Fahrdienstleiter Günther M. ist zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und 6 Monaten und der zweite Fahrdienstleiter Wilhelm K. ist zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Beide Freiheitsstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Beide Angeklagte haben zusätzlich 4.000,- € an gemeinnützige Einrichtungen zu zahlen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Auftakt im zweiten Transrapidprozess am 03.03.2011

Hauptverfahren gegen beide Fahrdienstleiter eröffnet

Osnabrück, 15.02.2011 (BA)
Die 10. große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück hat die Anklagen der Staatsanwaltschaft Osnabrück gegen die beiden Fahrdienstleiter der Transrapid-Versuchsanlage wegen 23-facher fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit 11-facher fahrlässiger Körperverletzung zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet.

Am 03.03.2011 um 09:15 Uhr beginnt im Saal 272 vor dem Landgericht Osnabrück die Hauptverhandlung im zweiten Transrapid-Prozess. Es wird gegen die angeklagten Fahrdienstleiter Günther M. und Wilhelm K. verhandelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neue OZ: Kommentar zum Transrapid

Eher zu viel als zu wenig

Osnabrück, 12.11.2010 (BA)
Teneriffa. Brasilien. München. Sogar der Iran: Die Liste angeblicher Interessenten, die bis zuletzt als Hoffnungsträger für den Transrapid und damit die Lathener Teststrecke präsentiert wurden, ist lang. Nicht weniger kurz ist indes die Liste der Absagen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wissenschaftler für Magnetschnellbahn in Brasilien

Vorentscheidung im Verkehrsministerium am 3. August in Berlin 2010 – Angebot wird auch aus China für eine Magnetschnellbahn erwartet

München/Dresden, 02.08.2010 (BA)
Am 3. August 2010 treffen sich Industrie und Politik im Verkehrsministerium in Berlin unter Leitung von Staatssekretär Rainer Bomba zum Gespräch über die Wettbewerbsbeteiligung am Projekt für Hochgeschwindigkeitsbahnen in Brasilien. Es werden Teilnehmer aus der Industrie von der Siemens AG, ThyssenKrupp AG, der IABG und der Max Bögl GmbH als ein Federführer für das Magnetbahn-System erwartet. Renommierte Verkehrswissenschaftler der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) und des International Maglevboard e.V. fordern deshalb dringend im Vorfeld des Treffens, dass das deutsche Magnetschnellbahnsystem dabei angeboten wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Magnetschnellbahn soll Ost und West verbinden

10. Petersburger Dialog in Jekaterinenburg – In 3 1/2 Stunden von Moskau nach Berlin – Breite Unter-stützung für Machbarkeitsstudie

The International Maglevboard e.V.Jekaterinenburg/München, 14.07.2010 (BA)
Auf dem 10. Petersburger Dialog, der in diesem Jahr vom 13. bis 15. Juli in Jekaterinenburg statt findet, wird Prof. Dr.-Ing. Roland Lipp, Präsident der Assoziation StrassenHaus e.V., das Projekt einer Magnetschnellbahn zwischen Moskau und Berlin vorstellen. Das Hochgeschwindigkeitsverkehrs-Projekt soll die Städte Moskau, Minsk, Warschau und Berlin verbinden. Die etwa 1.800 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke wurde bereits auf der russisch-deutschen Infrastruktur-Fachkonferenz im Juni 2010 in Moskau diskutiert und ist dort auf großes Interesse gestoßen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ramsauer kürzt Schiene zugunsten von Transrapid

Berlin, 05.03.2010 (BA)
Zur Kürzung der Mittel im Kombinierten Verkehr und zur gleichzeitigen Mittelerhöhung für die Transrapid-Versuchsanlage im Emsland erklärt Stephan Kühn, Mitglied des Haushaltsauschusses: Minister Ramsauer hat noch vor wenigen Tagen öffentlich erklärt, eigentlich bräuchte er anderthalb Milliarden Euro mehr, um den Güterverkehrszuwachs auf die Schiene zu verlagern. Heute, am frühen Morgen in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses, hat er tatenlos zugesehen, wie die Mittel für den Kombinierten Verkehr – dem Verlagerungsinstrument von der Straße auf die Schiene schlechthin – von der Koalition um 64,5 Millionen Euro mehr als halbiert wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ramsauer ohne Bodenhaftung

Berlin, 11.11.2009 (BA)
Zu möglichen Transrapid-Plänen des Bundesverkehrsministers erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Florian Pronold: In einem Interview bekannte Bundesverkehrsminister Ramsauer, beim Transrapid sei „das letzte Wort noch nicht gesprochen“. Herr Ramsauer ist gut beraten, das letzte Wort bald zu sprechen – und das muss heissen: Schluss damit. Der Transrapid hat in Deutschland keinen Platz. Allerdings ist zu fürchten, dass sich Ramsauer in Stoibers Fussstapfen wähnt und deshalb dessen Lieblingsprojekt wieder beleben möchte.

Aus guten Gründen wurde der Bau einer Transrapidverbindung in Deutschland von der grossen Koalition endgültig gestoppt: zu teuer, ökologisch unsinnig und verkehrspolitisch überflüssig. Dieses Projekt wieder zu beleben, ist höchst fahrlässig. Herr Ramsauer, bleiben Sie am Boden. Beenden Sie die Debatte sofort wieder.

WAZ: Transrapid – der Geisterzug

Essen, 07.07.2009 (BA)
Transrapid und kein Ende: Die Magnetschwebebahn ist für die deutschen Steuerzahler zum Geisterzug geworden: 1,4 Milliarden Euro hat er bislang verschlungen, und jetzt gibt’s nochmal ein paar Milliönchen für den Weiterbetrieb der Teststrecke oben drauf.

Warum bloß muss der Steuerzahler für die Vermarktung des Transrapid die Konzerne Thyssen-Krupp und Siemens entlasten? Die Vorzeigebahn im Emsland ist letztlich doch nichts anderes als eine ständige Verkaufsmesse. Und selbst wenn das Märchen wahr wäre, dass nur ins Ausland zu verkaufen ist, was im eigenen Land zu sehen ist, gibt’s keinen Grund, diese Risiken und Kosten zu sozialisieren. Das Märchen freilich ist nicht wahr. Ob die Magnetschwebebahn nun in Deutschland fährt oder sonstwo, dürfte möglichen Interessenten aus China oder den Emiraten völlig egal sein.

Klar ist es traurig, wenn wieder einmal einer deutschen Erfindung von anderen zum Durchbruch verholfen wird. Aber was hätten wir von einer dauerhaft subventionierten Schwebebahn auf Kurzstrecke, die kein Mensch braucht?
Kommentar von Thomas Wels

Neue OZ: Kommentar zum Transrapid

Gnadenfrist
Osnabrück, 25.06.2009 (BA)

Seit mehr als 20 Jahren dreht er im Emsland seine Schleifen und kommt doch nicht von der Stelle: der Transrapid. Nur ein einziges Mal ist die Schwebebahn bisher verkauft worden. Das mag man bedauern, ignorieren darf man es nicht. Denn irgendwann muss Schluss sein mit Subventionen aus dem Steuertopf. Das gilt umso mehr, als die tiefste Rezession seit der Weltwirtschaftskrise große Löcher in die staatlichen Kassen reißt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Transrapid Versuchsanlage Emsland

Rösler: Weiterbetrieb ein wichtiges Signal für den Technologiestandort Deutschland
Hannover, 14.06.2009 (BA)

Als wichtiges Signal für den Technologiestandort Deutschland hat Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Philipp Rösler die heute getroffene Vereinbarung zum Weiterbetrieb der Transrapid Versuchsanlage Emsland (TVE) um zehn Monate bis zum 30. April 2010 begrüßt. Nach intensiven Gesprächen haben sich heute der Bund, die Systemhäuser Siemens AG und ThyssenKrupp Transrapid GmbH, die Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) als Betreiberin der TVE, das Bauunternehmen Max Bögl, der Landkreis Emsland und das Land auf ein neues Konzept verständigt. Danach sollen bis zum Frühjahr kommenden Jahres neue innovative Fahrwegträger in die Anlage integriert und erprobt werden. Ziel ist der kostengünstigere Bau von Anwenderstrecken. Damit soll neues Interesse potenzieller Investoren geweckt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

US-Bahnen denken um

Washington, 05.06.2008 (BA/DMM)
Mit Ausnahme des elektrifizierten Nord-Ost-Korridors herrscht in den USA bei Reise- und Güterzügen landesweit die Dieseltraktion vor. Das rächt sich jetzt. Der teure Treibstoff lässt Amtrak umdenken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Allgemeine Zeitung: Mainz Schales Gefühl

Mainz, 24.05.2008 (BA)
Zwei Betriebsleiter sind wegen des tödlichen Transrapid-Unglücks vom 22. September 2006 verurteilt worden; der Fahrdienstleiter, laut Staatsanwaltschaft der Hauptverantwortliche, ist noch verhandlungsunfähig. Schnell kommt einem da der Satz in den Sinn: „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.“ Aber ist der angeblich hauptverantwortliche Fahrdienstleiter tatsächlich „der Große“, den man nicht laufen lassen darf? Nein. Vielmehr sind Zweifel angebracht, ob bei einem so komplexen Technikwerk wie einem Transrapid die juristischen Regeln der Verantwortlichkeit überhaupt noch angemessen sind. Fahrlässig handelt, wer die erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt, lautet die juristische Definition. Im Strafrecht gilt dabei ein subjektiver Maßstab: Welche Sorgfalt konnte von dem konkreten Angeklagten erwartet werden? Diesen Beitrag weiterlesen »

Urteil zum Transrapidunglück

Osnabrück, 23.05.2008 (BA/gm)
Wegen der Transrapid-Katastrophe mit 23 Toten auf der Teststrecke im Emsland hat das Landgericht Osnabrück zwei Betriebsleiter der Anlage zu hohen Geldstrafen verurteilt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Niedersächsische Initiative zum Versuchsanlagengesetz passiert Bundesrat

Hirche: „Eisenbahnbundesamt ist für Transrapid-Aufsicht für die Zukunft gut geeignet“
Hannover, 23.05.2008 (BA)
Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung der Initiative des Landes Niedersachsen zugestimmt, mit der die Regelungslücke im Versuchsanlagengesetz hinsichtlich der Aufsichtsrechte und -pflichten der Transrapid Versuchsanlage Emsland (TVE) geschlossen werden soll. „Die Magnetschwebetechnik ist eine Länder übergreifende Technologie. Von daher ist die Bündelung von Aufsicht und Genehmigung sinnvoll“, erläuterte Verkehrsminister Walter Hirche. „Beim Eisenbahnbundesamt ist die bundesweite Fachkompetenz dafür konzentriert und für künftige Aufgaben damit gut geeignet.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Norddeutsche Länderchefs wollen an freiwerdende Transrapid-Mittel

Norddeutsche wollen an Transrapid-Mittel
Bremen/Berlin, 22.05.2008 (BA)
Laut einem Bericht des Weser-Kurier vom heutigen Donnerstag sollen Bundesmittel in Höhe von rund 700 Millionen Euro, ursprünglich vorgesehen für das gescheiterte Münchner Transrapid-Projekt, nun zur besseren Hinterland-Anbindung der deutschen Seehäfen verwendet werden. Darum bitten die norddeutschen Regierungschefs Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Brief, den Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) in ihrem Namen verfasst hat und der dem „Weser-Kurier“ vorliegt. Diesen Beitrag weiterlesen »

ThyssenKrupp und Siemens führen Transrapidaktivitäten in die Mutterhäuser zurück

Erlangen/Düsseldorf, 08.05.2008 (BA)
Nach der Beendigung des Transrapid-Projektes München haben ThyssenKrupp und Siemens auf einer Beiratssitzung in Erlangen beschlossen, ihre Transrapid-Aktivitäten neu zu strukturieren. Aufgrund der Reduzierung der vertrieblichen und planerischen Aktivitäten soll das in Berlin ansässige Büro des Gemeinschaftsunternehmens Transrapid International (TRI) GmbH & Co. KG zum 1. Oktober 2008 geschlossen werden. Die Transrapid International GmbH & Co. KG beschäftigt derzeit 38 Mitarbeiter. Die von den Mutterhäusern entsandten Mitarbeiter werden dorthin zurück überführt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Stoiber-Denkmal Transrapid unwahrscheinlich

Bei irischem Buchmacher Paddy Power stehen die Quoten gegen Stoibers Lieblingsprojekt

Dublin, 21.08.2007 (BA/gm)
Das gestrige Treffen der Koalitionsspitze könnte zur Vorentscheidung für Stoibers Lieblings-Projekt werden. Der scheidende Ministerpräsident will eine Transrapidstrecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen und sich so ein Denkmal setzen. Doch selbst nach einer Aufstockung der Bundesmittel scheint die Finanzierung der Strecke alles andere als sicher. In den Wettbüros des irischen Buchmachers Paddy Power stehen deshalb die Quoten mit 1,25 gegen das Prestigeprojekt des noch amtierenden Ministerpräsidenten. Diesen Beitrag weiterlesen »