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Gewerkschaft vida: Wechsel im Bahncatering darf kein faules Osterei sein

vida-Blumthaler: „Für Beschäftigte muss es reibungslosen Übergang geben“

Wien, 02.04.2018 (BA/gm)
„Es steht außer Frage, dass es für die hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Donhauser eine reibungslose Übergabe der Catering-Aufgaben in den ÖBB-Zügen geben muss“, mahnt Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn der Gewerkschaft vida. „Wir wissen, dass der neue Betreiber Donhauser im Zuge der Service-Umstellung mit großen logistischen Herausforderungen konfrontiert ist. Es muss aber sichergestellt sein, dass diese außergewöhnliche Situation nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. Sie sind letztendlich jene, die dann den berechtigten Unmut der Fahrgäste zu spüren bekommen“, so der vida-Gewerkschafter. 

Beschäftigte nicht im Regen stehen lassen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen am 1. April 2018 ganz klar wissen, wo sie ihren Dienst anzutreten haben bzw. wo sie Waren, Kassen, Trolleys und andere Arbeitsmittel erhalten. „Wir fordern daher alle beteiligten Unternehmen auf, die Beschäftigten über die Abläufe in den ersten Tagen genauestens zu informieren. Wer etwa am 31. März 2018 eine Tour in Zürich beendet, muss jetzt schon wissen, wie er oder sie am 01. April 2018 weiter vorgehen muss“, verlangt Blumthaler. Um die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen und ihre Fragen rasch beantworten zu können, schlägt der vida-Gewerkschafter die Einrichtung einer Hotline vor. Sämtliche Unklarheiten sollen hier ausgeräumt werden.

Erfolgreicher Einsatz für 500 Arbeitsplätze
Mit April 2018 werden 80 Speisewagen vom bisherigen Henry am Zug von Do & Co zum neuen Caterer DoN umgestellt. Die Gewerkschaft vida und der Betriebsrat haben erkämpft, dass die Beschäftigten von Do & Co durch die Firma Donhauser übernommen werden. Damit konnten rund 500 Arbeitsplätze gesichert werden. Die mobilen Reisebetreuer wurden auch in den Kollektivvertrag der Eisenbahner aufgenommen.

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