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Neues Leben für alte Teile

VDI ZRE veröffentlicht Film zum Remanufacturing

Berlin, 01.06.2018 (BA/gm)
Wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Aufarbeiten von Altteilen Material und Energie einsparen können, zeigt der neue Film des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zum Thema Remanufacturing. Vorgestellt werden zwei Unternehmen aus dem Bereich Fahrzeugtechnik und aus der Wasserzählerproduktion. 

Defekte Motoren, abgenutzte Hinterachsen und verschlissene Getriebe: Der neue VDI ZRE-Film „Remanufacturing“ demonstriert, wie Altteilen neues Leben eingehaucht werden kann. Dass dies bei Autos funktioniert, veranschaulicht Herrmanns Fahrzeugtechnik aus Hailtingen. Bauteile alter Automotoren werden dort vollständig demontiert, gereinigt und teils aufgearbeitet. Das Resultat dieses Remanufacturings ist ein voll funktionstüchtiger Motor auf dem gleichen oder sogar auf einem höheren Qualitätsniveau eines vergleichbaren Neuproduktes.

Was bei ausrangierten Fahrzeugen gelingt, ist auch bei ausgedienten Wasserzählern machbar: Rund zehn Millionen Wasserzähler jährlich müssen in Deutschland gemäß Eichgesetz ausgetauscht werden. Die Schelklinger Lorenz GmbH & Co. KG sorgt dafür, dass alte Zähler wiederverwendet werden. Auch hier wird das gebrauchte Produkt in mehreren Prozessschritten demontiert, gereinigt, geprüft, aufgearbeitet und remontiert. Danach können die Geräte wiederverwendet werden.

Die Aufarbeitung gebrauchter Produkte birgt große Ressourceneffizienzpotenziale. Bis zu knapp 90 Prozent können die Materialverbräuche reduziert werden. Unternehmen senken dadurch neben dem Material- auch den Energieaufwand zur Herstellung eines Neuproduktes und damit ihre Produktionskosten. Durch die Refabrikation von Altteilen können bis zu 80 Prozent der Herstellkosten eingespart werden.

Weitere Informationen bietet die Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Remanufacturing – Industrielle Aufarbeitung von Altteilen“ auf der VDI ZRE-Website.

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