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DB stellt Feuerwehr Weil am Rhein Gefahrgutübungszug zur Verfügung

Feuerwehr Weil am Rhein, Landkreis Lörrach und Deutsche Bahn erzielen bei Gesprächen zur Gefahrenabwehr bei der Abstellung von Güterzügen am Rangierbahnhof Basel weitere Fortschritte • Einigung in wichtigen Punkten erreicht

Stuttgart, 12.03.2019 (BA/gm)
Bei dem Treffen der Begleitgruppe Rheintalbahn unter der Leitung des Landratsamtes Lörrach am gestrigen Montag gemeinsam mit der Deutschen Bahn und weiteren Vertretern der Region wurden bei dem Thema Gefahrenabwehr im Bereich des Rangierbahnhofs Basel die bisherigen Ergebnisse präsentiert. Grundlage war ein Forderungskatalog zur Verbesserung der Gefahrenabwehr in Weil am Rhein im Rangierbahnhof, der im Januar 2018 vom Landkreis sowie den Städten und Gemeinden am Oberrhein an die DB übergeben wurde. 

Folgende Maßnahmen wurden vereinbart:
Bei der Löschwasserversorgung im Rangierbahnhof sorgen DB und die Stadtwerke Weil am Rhein gemeinsam für die Aufstellung von zwei zusätzlichen Hydranten im Bereich der Straße „Am Umschlag-bahnhof“.

Im Zeitraum 9. bis 11. April 2019 steht der Ausbildungszug Gefahrgut der DB der Feuerwehr in Weil am Rhein für Übungszwecke zur Verfügung. Die DB optimiert im Weiteren bis November 2019 die Beleuchtung des Rangierbahnhofs. Im Mai 2019 ist eine gemeinsame Schulung von Feuerwehr und dem DB-Notfallmanagement vorgesehen.

Zur Forderung einer zusätzlichen Fläche zur Behandlung havarierter Züge verweist die DB auf die bereits bestehende Fläche im Umschlagbahnhof. Als weitere Alternative wurde zudem eine Fläche im Bereich des ehemaligen Stellwerks 6 zur abschließenden Behandlung von havarierten Wagen identifiziert, die abseits von Wohnbebauung eine gute Zugänglichkeit durch die Feuerwehr ermöglicht und den Betrieb auf der Rheintalbahn im Schadensfall nicht beeinträchtigt.

Erneut Thema waren auch die Gefahrgutzüge, die immer wieder in Efringen-Kirchen und Bad Bellingen in der Nähe von Wohngebieten abgestellt werden und bei der dortigen Bevölkerung weiterhin für Verunsicherung sorgen. Kreisrat Hanspeter Buck überreichte im Rahmen des Treffens eine Unterschriftenliste betroffener Bürgerinnen und Bürger mit Forderungen an die Deutsche Bahn, hier künftig eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Um über die rechtliche Lage zu informieren einigte sich die Begleitgruppe, für das nächste Treffen einen Vertreter des Eisenbahnbundesamts einzuladen.

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