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Lebensgefährlicher Leichtsinn

Leipzig, 24.09.2020 (BA/gm)
Meist um ein paar Minuten Zeit zu sparen, gibt es immer wieder Menschen, die die Gleise an nicht dafür vorgesehenen Stellen überqueren. Dabei unterschätzen sie die Gefahren, denn unerlaubte Gleisüberschreitungen sind lebensgefährlich. Am vergangenen Dienstag stellte die Bundespolizei Leipzig sieben von ihnen, im Alter von 10 bis 67 Jahren, zur Rede… 

Ganz im Sinne der Sicherheit im Bahnverkehr waren Bundespolizisten am vergangenen Dienstag wieder in Leipzig und Umgebung unterwegs. Dabei stellten sie fünf Personen, darunter zwei Frauen und drei Männer, an den Haltepunkten Karlsruher Straße und Liebertwolkwitz sowie zwei Jugendliche am Bahnhof Plagwitz fest, die sich unerlaubt im Gleisbereich aufhielten.

So vielfältig die vermeintlichen Begründungen für ihr Fehlverhalten waren, hatten sie doch alle eins gemein: Die Personen unterschätzten die Gefahren auf Bahnanlagen! Züge nähern sich heute nahezu lautlos und mit hoher Geschwindigkeit. Der Bremsweg eines Zuges ist nicht allein aufgrund des hohen Gewichts um ein vielfaches höher als der, eines Autos. Und Züge können nicht ausweichen! Unerlaubte Gleisüberschreitungen haben in der Vergangenheit bundesweit schon zu zahlreichen – teils tödlichen – Unfällen geführt!

Daher appelliert die Bundespolizei noch einmal: Überqueren Sie die Gleise nur an dafür vorgesehen Stellen!

Neben der Gefahr für Leib und Leben stellt das unerlaubte Überqueren der Gleisanlagen eine Ordnungswidrigkeit dar, die die Bundespolizei konsequent verfolgt.

Riskieren Sie nicht Ihr Leben und seien Sie Vorbild für unsere Kinder!

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